Sachverständige für Feuchte- und Schimmelpilzschäden e.V.
Sachverständige für Feuchte- und Schimmelpilzschäden e.V.

Vereinssatzung

Satzung

Sachverständige für Feuchte- und Schimmelpilzschäden e. V.

 

§ 1  Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Sachverständige für Feuchte- und Schimmelpilzschäden“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und danach den Zusatz „e. V.“ führen.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Siegen.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2  Zweck, Aufgaben

  1. Zweck des Vereins ist die Qualitätssicherung bei der Erbringung von Sachverständigenleistungen und der Ermittlung und Dokumentation von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Hierzu soll das Wissen der Mitglieder über Feuchte- und Schimmelpilzschäden konsequent weiterentwickelt und aneinander weitergegeben werden. Außerdem sollen weitere qualifizierte Sachverständige für Feuchte- und Schimmelpilzschäden aus- und weitergebildet werden. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Erarbeitung, Festlegung und Einhaltung einheitlicher Standards für folgende Teilbereiche erreicht:
    • Ermittlung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden,
    • Probenentnahmen und Messmethoden,
    • Vermeidung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden bei der Nutzung von Wohn- und Gewerbeflächen,
    • Sanierung von Feuchte- und Schimmelschäden,
    • Zusammenarbeit mit Analyselaboren, Behörden, Gerichten und Juristen.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

 

§ 3  Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Der Verein hat aktive und fördernde Mitglieder.
  2. Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet der Vorstand.
  3. Aktive Mitglieder des Vereins können folgende natürliche Personen werden:

- Sachverständige für Erkennung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzbefall,

- Sachverständige für Schäden an Gebäuden

- Fachleute mit Sachverstand die der Erfüllung des Vereinszweckes dienen.

  1. Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.
  2. Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Dabei ist bei der Aufnahme als aktives Mitglied die fachliche Qualifikation i. S. d. Absatzes (3) nachzuweisen.
  3. Die Mitgliedschaft wird mit Zahlung der Aufnahmegebühr wirksam.

 

§ 4  Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod, Auflösung juristischer Personen, Austritt oder Ausschluss.
  2. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt kann nur mit einer Frist von zwei Monaten zum Ende des Geschäftsjahrs erklärt werden.
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es
    1. schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender Weise geschädigt oder die ihm nach der Satzung obliegenden Pflichten wiederholt verletzt hat oder
    2. mehr als drei Monate mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung unter Androhung des Ausschlusses die rückständigen Beiträge nicht eingezahlt hat.

Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, gegenüber dem Vorstand zu den Gründen des Ausschlusses Stellung zu nehmen.

 

§ 5  Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Jedes aktive Mitglied hat das Recht, an der Arbeit des Vereins Sachverständige für Feuchte- und Schimmelpilzschäden mitzuwirken und an gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen.
  2. Jedes Mitglied hat gleiches Stimm- und Wahlrecht in der Mitgliederversammlung.
  3. Jedes Mitglied hat die Pflicht, die Interessen  des Vereins Sachverständige für Feuchte- und Schimmelpilzschäden zu fördern, insbesondere regelmäßig seine Mitgliedsbeiträge zu leisten, jährlich mindestens an zwei Weiterbildungsveranstaltungen des Vereins teilzunehmen,  Veranstaltungen und sonstige Arbeiten des Vereins durch seine Mitarbeit zu unterstützen und insbesondere an der Erarbeitung der Standards der Sachverständigentätigkeit und der wechselseitigen Qualifikation der Mitglieder mitzuwirken.

 

§ 6  Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeiträge

  1. Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr zu zahlen. Jedes Mitglied hat außerdem Mitgliedsbeiträge zu entrichten.
  2. Höhe und Fälligkeit der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

 

§ 7  Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 8  Vorstand

  1. Dem Vorstand des Vereins obliegen die Vertretung des Vereins nach § 26 BGB und die Führung seiner Geschäfte. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
    1. die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlungen einschließlich der Aufstellung der Tagesordnung,
    2. die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
    3. die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Anfertigung des Jahresberichts,
    4. die Aufnahme neuer Mitglieder.
  2. Der Vorstand setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
    1. Vorsitzender,
    2. Geschäftsführer,
    3. Bereichsleiter Technik und Normen,
    4. Bereichsleiter Verbands- und Öffentlichkeitsarbeit,
    5. Bereichsleiter Labor und Qualitätssicherung
  3. Der Vorsitzende und der Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt. 
  4. Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren einzeln gewählt. Mitglieder des Vorstands können nur Mitglieder des Vereins sein. Mit dem Ende der Mitgliedschaft im Verein endet auch die Mitgliedschaft im Vorstand. Die Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines Mitglieds durch die Mitgliederversammlung sind zulässig. Ein Mitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so sind die verbleibenden Mitglieder berechtigt, ein Mitglied des Vereins bis zur Wahl des Nachfolgers durch die Mitgliederversammlung in den Vorstand zu wählen.
  5. Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Geschäftsführer, einberufen. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung die des Geschäftsführers.
  6. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Geschäftsführer sowie vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstandes, zu unterschreiben.

 

§ 9  Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Entscheidung in folgenden Angelegenheiten:
    1. Änderungen der Satzung,
    2. die Auflösung des Vereins,
    3. die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Vorstands,
    4. die Entgegennahme des Jahresberichts und die Entlastung des Vorstands,
    5. die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge.
  2. Mindestens einmal im Jahr ist vom Vorstand eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung.
  3. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Vereinsmitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Über Anträge zur Tagesordnung, die vom Vorstand nicht aufgenommen wurden oder die erstmals in der Mitgliederversammlung gestellt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Dies gilt nicht für die Anträge, die eine Änderung der Satzung, die Auflösung des Vereins oder Änderungen der Mitgliedsbeiträge zum Gegenstand haben.
  4. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert und wenn ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Soweit die Umstände dies zulassen, ist eine Ladungsfrist von zwei Wochen einzuhalten und die Tagesordnung mit der Einladung bekannt zu geben.
  5. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Geschäftsführer, und bei dessen Verhinderung von einem durch die Mitgliederversammlung zu wählenden Versammlungsleiter geleitet.
  6. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  7. Die Mitgliederversammlung beschließt in offener Abstimmung mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Kann bei Wahlen kein Kandidat die Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder auf sich vereinen, ist gewählt, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat; zwischen mehreren Kandidaten ist eine Stichwahl durchzuführen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
  8. Beschlüsse über eine Änderung der Satzung bedürfen der Mehrheit von drei Vierteln.
  9. Der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedarf der Zustimmung von neun Zehnteln der anwesenden Mitglieder.
  10. Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen. Dieses ist vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.

 

§ 10  Auflösung des Vereins, Beendigung aus anderen Gründen

  1. Im Falle des Auflösung des Vereins sind der Vorsitzende und der Geschäftsführer allein vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung keine anderen Personen beruft.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins wird das Vermögen des Vereins zu gleichen Teilen zwischen den Mitgliedern aufgeteilt.
  3. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

Winterberg, 27.02.2010

 

Geschäftsstelle

Anwaltskanzlei Dommes

Bürgermeister-Beckmann-Platz 5

57368 Lennestadt

Vereinssitz

Sachverständigenbüro

Wolfgang Maasjost

Bruchwiese 17

57078 Siegen

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